Informationen zur Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme
Beinhaltet Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit über verschiedene Wege, z. B. oral
(per os), enteral (z. B. über Magensonde) oder parenteral (intravenös oder subkutan).
Erfasst wird auch die Menge, Trinkgewohnheiten, Appetitmangel, Übelkeit, Erbrechen,
Geschmacksvorlieben, Sättigungsgefühl sowie Ess- und Trinkfähigkeit.
Ebenfalls relevant sind Schluckfähigkeit, Kauvermögen, Ernährungsgewohnheiten, Sonderkost
oder diätetische Einschränkungen.
Die folgenden Unterpunkte sind optionale Subsektionen; die angeführten Beispiele dienen lediglich der Illustration und erheben keinen Anspruch
auf Vollständigkeit:
-
Risiken: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Schluckstörungen, Schluckbeschwerden, Mangelernährung,
Dehydration, Aspiration
-
Assessments: Erfassung möglicher diätetischer Einschränkungen, Mini Nutritional Assessment (MNA)
-
Pflegeintervention: Beobachtung auf Aspiration und Einhaltung von Schluckempfehlungen (z. B. aufrechte
Sitzposition, angedickte Flüssigkeiten), Dokumentation von Nahrungs- und Flüssigkeitsbilanz
-
Pflegeziel: Patient nimmt ausreichend Nahrung und Flüssigkeit zur Deckung seines Bedarfs auf
-
Hilfsmittel und Ressourcen: Schnabelbecher, Spezialbesteck, Ernährungssonden.